Längsschnittanalysen im Bildungsbereich
Ankunft internationaler Hochschulstudierender in der Schweiz
Welches sind die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie
Die Zahl der neuen internationalen Studierenden an den Schweizer Hochschulen ist zu Beginn des Studienjahres 2020/2021 trotz der Covid-19-Pandemie weiter gestiegen. Im Gegensatz zu den Beobachtungen, die in anderen Ländern gemacht wurden, kam es in der Schweiz zu keinem Einbruch der Zahlen. Die meisten neuen Studierenden reisten wie in den Vorjahren zu Beginn des Studienjahres zwischen August und September in die Schweiz ein. Staatsangehörige aus den Nachbarländern stellen nach wie vor die Mehrheit der neuen internationalen Eintretenden. Stetig erhöht hat sich in den letzten Jahren die Zahl der chinesischen Staatsangehörigen, die ein Studium in der Schweiz aufnehmen: Zwischen 2019 und 2020 betrug ihr Zuwachs bei den Eintritten auf der Bachelor- und Masterstufe der universitären Hochschulen (UH) 27%. Erste Schätzungen für das Jahr 2021 deuten darauf hin, dass sich die Zahl der neuen internationalen Studierenden insgesamt auf demselben Niveau wie im Jahr 2020 halten wird.
Die Analyse gibt zudem einen Überblick über die neuen internationalen Studierenden aus Sicht der Migration. Es zeigt sich unter anderem, dass Frauen vor der Aufnahme ihres Studiums länger in der Schweiz wohnen als Männer, was darauf zurückzuführen ist, dass sie häufiger aus beruflichen oder familiären Gründen in die Schweiz kommen. Neue internationale Studierende werden also auch vor Ort gewonnen, unter den Aufenthalterinnen und Aufenthaltern, die nach einigen Jahren in der Schweiz eine Ausbildung machen wollen.
Einleitung
Die Covid-19-Pandemie brachte die internationale Reisetätigkeit im Jahr 2020 während mehrerer Monate praktisch zum Erliegen. Viele Menschen mussten ihre Mobilitätspläne aufgeben, allen voran Personen, die im Ausland studieren wollten. An den US-Hochschulen zum Beispiel sank der Anteil der internationalen Studierenden im Herbst 2020 um 16% und jener der ausländischen Erstimmatrikulierten um 43% im Vergleich zum Vorjahr (Institute of International Education, 2020). Vergleichbare Trends wurden auch in Kanada Siehe: https://cbie.ca/infographic/ eingesehen am 13.7.2021 und an einigen europäischen Universitäten beobachtet (European Association for International Education, 2021).
Die vielen international renommierten Hochschulen der Schweiz verzeichnen Jahr für Jahr einen beträchtlichen Zustrom internationaler Studierender (vgl. OECD, 2021; Abbildung B6.2). Dieses BFS Aktuell geht der Frage nach, wie sich die Covid-19-Pandemie in der Schweiz auf diese Personengruppe ausgewirkt hat. Es bietet einen detaillierten Überblick über die Ströme internationaler Studierender, die in die Schweiz ziehen, und beschreibt deren Merkmale.
Grundgesamtheit
Im Fokus des Berichts stehen die internationalen Eintretenden, d. h. internationale Studierende, die ein Studium an einer Schweizer Hochschule aufnehmen. In der vorliegenden Publikation werden ausschliesslich die Hochschulen berücksichtigt. Die höheren Fachschulen bleiben ausgeklammert. Der Anteil der Bildungsausländerinnen und -ausländer an den höheren Fachschulen beträgt lediglich 2% (BFS, 2020), und die Daten dieser Schulen für das Schuljahr 2020/21 werden erst im Frühjahr 2022 verfügbar sein. Genauer ausgedrückt handelt es sich um im Ausland geborene ausländische Staatsangehörige, die sich zum ersten Mal an einer Schweizer Hochschule immatrikulieren. Ausländische Eintretende auf Doktoratsstufe, die ihren Master in der Schweiz gemacht haben, gelten somit nicht als internationale Eintretende. Es sind Personen, die ihren gesetzlichen Wohnsitz zum Zeitpunkt des Erwerbs der Studienberechtigung im Ausland hatten (sogenannte Bildungsausländerinnen und -ausländer). Sie waren alle bei Studienbeginn mindestens 17 Jahre alt. Nicht eingeschlossen sind in dieser Definition zum einen die Erasmus-Austauschstudierenden (sie werden nicht erfasst, weil sie nicht an einer Schweizer Hochschule immatrikuliert sind) und zum anderen die Studierenden ausländischer Nationalität, die ihre obligatorische Schulzeit in der Schweiz absolviert haben.
Die Zahl der internationalen Eintretenden an Schweizer Hochschulen steigt weiter an
Die Zahl der internationalen Eintretenden an Schweizer Hochschulen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dieser Anstieg setzte sich zu Beginn des Studienjahres 2020 trotz der Covid-19-Pandemie fort (Grafik G1 und Tabelle TA1 im Anhang). Zwischen den Studienjahren Im Folgenden beziehen wir uns hauptsächlich auf das Jahr des Studienbeginns. Der Begriff «Eintretende 2020» zum Beispiel bezeichnet die Eintretenden des Studienjahres 2020/21. 2017/18 und 2020/21 stieg die Zahl der internationalen Eintretenden von 10 900 auf nahezu 12 300. Dies entspricht einer Zunahme um 13,2%. Knapp 9000 der neuen internationalen Studierenden gingen im Herbst 2020 an eine universitäre Hochschule (UH), 3000 an eine Fachhochschule (FH) und nahezu 300 an eine pädagogische Hochschule (PH) In Anbetracht der geringen Anzahl internationaler Eintretender an den PH wurden die Ergebnisse der PH und der FH systematisch zusammengefasst. Einzige Ausnahme bildet die Tabelle TA1. .
Dieser Anstieg der Anzahl internationaler Eintretender verläuft parallel zur Zunahme der Eintretenden insgesamt. Der Anteil der internationalen Eintretenden auf den einzelnen Studienstufen ist deshalb seit 2017/18 weitgehend stabil geblieben: Er beträgt rund 15% auf der UH-Bachelorstufe, 19% auf der UH-Masterstufe, 49% auf der Doktoratsstufe, 10% auf der FH/PH-Bachelorstufe und 21% auf der FH/PH-Masterstufe (für spezifische Zahlen zu den FH und PH siehe BFS, 2015a und aktualisierte Angaben www.statistik.ch → Statistiken finden → Bildung und Wissenschaft → Übertritte und Verläufe im Bildungsbereich → Tertiärstufe - Hochschulen ).
Die Covid-19-Pandemie hat den Zustrom internationaler Eintretender an den Schweizer Hochschulen insgesamt zwar nicht gebremst, in einzelnen Bereichen ist zu Beginn des Studienjahres 2020 jedoch ein leichter Rückgang zu beobachten: An den PH hat sich die Zahl der internationalen Eintretenden leicht verringert. Gleiches gilt für die FH, allerdings nur auf der Bachelorstufe.
Die Einreise erfolgt meist im Immatrikulationsjahr
Die meisten internationalen Eintretenden reisen im gleichen Jahr, in dem sie sich an einer Hochschule immatrikulieren, in die Schweiz ein (Grafik G1). Dies trifft in noch höherem Masse auf die Eintretenden an den UH und insbesondere an den ETH zu. An den FH und den PH hingegen lebten 13% bzw. 35% der internationalen Eintretenden bei Studienbeginn bereits seit mindestens zwei Jahren in der Schweiz. Prozentual betrachtet sind die Trends über den gesamten Zeitraum hinweg weitgehend stabil.
Rund 22% der internationalen Eintretenden
wohnen im Ausland
Über alle Studienstufen hinweg betrachtet haben jedes Jahr rund 2500 internationale Eintretende (d. h. rund 22% des Totals) ihren Wohnsitz ausserhalb der Schweiz. Wie bereits in der Erhebung SSEE In dieser Studie machen die studentischen Grenzgänger/innen rund 20% aller internationalen Studierenden ausländischer Nationalität aus (3% geteilt durch 15%), was den hier beobachteten 22% sehr nahe kommt. (BFS, 2015b) festgestellt wurde, wohnen vermutlich viele internationale Studierende in einem Nachbarland. Auf der Bachelorstufe ist der Anteil internationaler Eintretender mit Wohnsitz im Ausland am grössten. Da die Datenlage für diese Eintretenden aufgrund ihres ausländischen Wohnsitzes sehr lückenhaft ist, konzentriert sich die Analyse im Folgenden auf die in der Schweiz ansässigen internationalen Eintretenden.
Stabiles Ankunftsverhalten der internationalen Eintretenden im Studienjahr 2020/2021
Die internationalen Eintretenden reisen mehrheitlich im Jahr ihrer Immatrikulation in die Schweiz ein, in den meisten Fällen zu Beginn des Studienjahres, d.h. in den Monaten August und September (Grafik G2). Im Jahr 2019 Da die Entwicklung zwischen 2017 und 2019 sehr stabil ist, wird für den Zeitraum «vor Covid-19» nur das Jahr 2019 dargestellt. trafen 74% der internationalen Eintretenden auf der UH-Bachelorstufe und 76% der internationalen Eintretenden auf der UH-Masterstufe in den Monaten August und September in der Schweiz ein. An den ETH sind diese Anteile mit 87% bzw. 89% noch höher. An den FH und den PH sind sie dagegen niedriger (47% auf der Bachelorstufe, 53% auf der Masterstufe).
Die Eintritte in das Doktoratsstudium erfolgen während des ganzen Studienjahres, weshalb es zu keinem besonderen Anstieg zu Beginn des Herbstsemesters kommt (25% der internationalen Eintretenden auf dieser Stufe entfallen auf die Monate August und September).
Im Jahr 2020 ist keine massive Veränderung aufgrund der Covid-19-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten. Kleinere Auswirkungen gab es vor allem auf der Doktoratsstufe: Im März und April 2020 ging die Zahl der internationalen Eintretenden zunächst zurück, danach war ein Aufholeffekt zu erkennen. Zudem reisten 2020 mehr internationale Eintretende auf der Bachelor- und Masterstufe im Monat August ein als im Jahr 2019.
Zulassungsgründe und Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz
Dank der in STATPOP verfügbaren Informationen kann für die überwiegende Mehrheit der internationalen Eintretenden der Grund für die Zulassung in der Schweiz ermittelt werden. So lässt sich feststellen, wie viele Personen eigens zum Studium in die Schweiz gekommen sind.
Grund für die Zulassung in der Schweiz
Die STATPOP-Daten enthalten für Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit Informationen über den Zweck ihres Aufenthalts in der Schweiz gemäss SEM (ZEMIS-Variable). Anhand dieser Informationen lassen sich die folgenden Zulassungsgründe unterscheiden:
– Aufenthalt zur Ausbildung oder zum Studium
– Aufenthalt mit Erwerbstätigkeit (einschliesslich Praktika)
– Aufenthalt aus familiären Gründen (Zuzug zur Partnerin/zum Partner, zu Eltern, Angehörigen usw.). Dies betrifft zum Beispiel Jugendliche, die ihren Eltern in die Schweiz folgen, oder Personen, die zu ihren in der Schweiz lebenden Ehepartnern ziehen.
– Sonstiger Aufenthaltsgrund (Residualkategorie, in der insbesondere Flüchtlinge, Rentner/innen, Stellensuchende usw. erfasst werden)
– Aufenthaltsgrund unbekannt (in einigen Fällen fehlt die Information zum Grund für die Zulassung in der Schweiz).
Die Ergebnisse zeigen, dass mehr als drei Viertel der internationalen Eintretenden zu Studienzwecken in die Schweiz kommen (Grafiken G3 und GA1 im Anhang). Immerhin ziehen rund 10% aus beruflichen Gründen und 7% aus familiären Gründen in die Schweiz. Die Personen dieser Kategorie, die bei ihrer Ankunft in der Schweiz nicht von vornherein vorhatten, zu studieren, befinden sich oft schon seit einem oder mehreren Jahren in der Schweiz, bevor sie sich an einer Hochschule immatrikulieren. Bei einer Reihe von Personen, die zwischen Oktober und Dezember in die Schweiz einreisten, ist der Zulassungsgrund unbekannt. Dieser Grund dürfte zu einem späteren Zeitpunkt in den aktualisierten ZEMIS-Daten nachgetragen werden. Da keine weiteren Informationen zu den Gründen vorliegen, weshalb sich diese Personen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums entschieden haben, können wir hier nur Annahmen treffen: Mögliche Beweggründe könnten z. B. das Bedürfnis sein, sich neue Kompetenzen anzueignen, die Notwendigkeit, nach einer Pause wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen, oder der Wunsch, die Sprache besser zu beherrschen, um ein Studium aufnehmen zu können.
Die beobachteten Entwicklungen unterscheiden sich kaum nach Studienstufe und Hochschultyp, mit Ausnahme der Eintretenden auf der Doktoratsstufe. Letztere ziehen sehr viel häufiger zu Erwerbszwecken in die Schweiz, wobei davon auszugehen ist, dass diese Erwerbstätigkeit direkt oder indirekt mit dem Doktoratsstudium zusammenhängt (Assistentenvertrag, Forschende mit SNF-Forschungsvorhaben usw.).
Wer ein technisches Studium aufnimmt, reist oft zu Beginn des Studienjahres ein
Der Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz ist je nach Bildungsfeld Für weitere Einzelheiten zur Typologie der Bildungsfelder siehe BFS (2019). , in dem sich die internationalen Eintretenden immatrikulieren, sehr unterschiedlich. Grafik G4 zeigt für die zu Beginn des Studienjahres 2020 Die Gliederung ist ähnlich wie bei früheren Kohorten internationaler Eintretender. zugelassenen internationalen Eintretenden den Zeitpunkt ihrer Einreise in die Schweiz nach Bildungsfeld Berücksichtigt sind nur die zahlenmässig wichtigsten Bildungsfelder. , nach Hochschultyp und nach Studienstufe Die Bachelor- und Masterstufe wurden aufgrund der sehr ähnlichen Entwicklung zusammengefasst. .
Auf der UH-Bachelor- und Masterstufe reisen mindestens 85% der internationalen Eintretenden in vier Bildungsfeldern zwischen August und September des Immatrikulationsjahres in die Schweiz ein. Es sind dies die Bildungsfelder «Verfahrenstechnik und Umweltschutztechnologien» (93%), «Architektur und Baugewerbe» (93%), «Elektrizität und Maschinenbau» (92%) sowie «Mathematik und Physik» (86%). Diese Bildungsfelder sind an den beiden ETH, deren internationale Eintretende in der Regel zu Beginn des Studienjahres in die Schweiz einreisen, besonders stark vertreten. Allerdings liegen keine Informationen vor, die diese Unterschiede erklären könnten. In anderen Bildungsfeldern wiederum weilt ein grosser Teil der internationalen Eintretenden bereits seit mindestens einem Jahr vor Studienbeginn in der Schweiz. Dies betrifft die Bildungsfelder «Geisteswissenschaften, Künste und Sozialwissenschaften» (28%), «Recht» (44%) und «Gesundheit, ohne Humanmedizin und Pflegepersonal» Diese Kategorie umfasst verschiedene Studiengänge wie «Pharmazie», «Zahnmedizin», «Physiotherapie» usw. (46%).
Die internationalen Eintretenden auf der Doktoratsstufe wohnen im Allgemeinen schon etwas länger in der Schweiz, im Bildungsfeld «Informatik und Kommunikationstechnologie» reist jedoch nahezu die Hälfte der Eintretenden zu Beginn des Studienjahres (August/September) in die Schweiz ein. In den anderen Bildungsfeldern sind die Unterschiede auf dieser Stufe insgesamt gering.
An den FH und den PH ist die Zahl der Ankünfte zu Beginn des Studienjahres im Bildungsfeld «Geisteswissenschaften, Künste und Sozialwissenschaften» besonders hoch (79%). Überdurchschnittlich hohe Anteile internationaler Eintretender, die sich seit mindestens einem Jahr in der Schweiz aufhalten, verzeichnen demgegenüber die Bildungsfelder «Sozialwesen» (91%), «Pflegepersonal» (82%) und «Pädagogik» (64%).
Der Einreisezeitpunkt unterscheidet sich nach soziodemografischen Merkmalen
Um herauszufinden, ob und wie sich der Zeitpunkt der Einreise internationaler Eintretender in die Schweiz nach soziodemografischen Merkmalen unterscheidet, wurde für die Eintretenden der Jahre 2019 und 2020 eine binomiale logistische Regression durchgeführt. Ausschlaggebend für die Modellierung war, ob die Einreise «im Laufe des Immatrikulationsjahres» oder in den Vorjahren erfolgte (Tabelle TA2 im Anhang). Es wurden mehrere Modelle getestet, um festzustellen, ob Variablen wie das «Bildungsfeld» und der «Grund für die Zulassung in der Schweiz» statistisch signifikant mit dem Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz zusammenhängen. Zudem wurde die Variable «Hochschultyp» (kantonale Universitäten, ETH, FH und PH) überprüft. Die Ergebnisse bestätigen, dass sich der Zeitpunkt der Einreise internationaler Eintretender zwischen 2019 und 2020 nicht wesentlich verändert hat: Die Eintretenden 2020 unterscheiden sich diesbezüglich nicht signifikant von den Eintretenden 2019.
Frauen sind häufig schon länger in der Schweiz, bevor sie ein Studium aufnehmen
Frauen wohnen im Vergleich zu den Männern tendenziell länger in der Schweiz, bevor sie ein Studium aufnehmen. Wo geschlechterspezifische Unterschiede bestehen, lassen sich diese weitgehend dadurch erklären, dass Frauen häufiger aus beruflichen oder familiären Gründen in die Schweiz kommen (Zulassungsgrund). In gewissem Mass hängen die Differenzen auch mit dem gewählten Bildungsfeld zusammen. Bei den Eintretenden auf der Masterstufe zum Beispiel sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Bezug auf den Einreisezeitpunkt nur halb so gross, wenn der Zulassungsgrund berücksichtigt wird. Auch auf der Bachelorstufe verringern sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, wenn der Zulassungsgrund in das Regressionsmodell einbezogen wird. Bei den Eintretenden auf der Doktoratsstufe sind keine signifikanten geschlechtsspezifischen Unterschiede festzustellen.
Jüngere reisen im Allgemeinen zu Beginn des Studienjahres ein
Je jünger die internationalen Eintretenden sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie zu Beginn des Studienjahres in die Schweiz einreisen. Umgekehrt befinden sich ältere Eintretende häufig schon mehrere Monate vor Studienbeginn in der Schweiz. Dies gilt unabhängig von der Studienstufe sowohl für die UH als auch für die FH und die PH.
Internationale Eintretende auf der UH-Bachelorstufe aus den Nachbarländern reisen häufig zu Beginn des Studienjahres in die Schweiz ein
Als Ergänzung zu den Regressionsmodellen zeigt Grafik G5 für die internationalen Eintretenden 2020 den Zeitpunkt ihrer Einreise in die Schweiz nach ihrem Herkunftsland. Dieses wird anhand der Staatsangehörigkeit erfasst. Es werden drei Kategorien von Staatsangehörigkeiten unterschieden: Nachbarländer, EU-/EFTA-Länder und andere Länder (Rest der Welt).
Länderliste nach Kategorie der Staatsangehörigkeit
Nachbarländer
Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Liechtenstein
EU-/EFTA-Staaten
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Irland, Island, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern
Rest der Welt
alle übrigen Länder, einschliesslich des Vereinigten Königreichs (Brexit)
81% der internationalen Eintretenden auf der UH-Bachelorstufe reisten in den Monaten August und September des Immatrikulationsjahres in die Schweiz ein. Andererseits hielten sich mehr als 36% der Eintretenden aus der Kategorie «übrige Welt» bereits seit mindestens einem Jahr in der Schweiz auf, bevor sie sich immatrikulierten. Einige davon dürften vor der Immatrikulation an einer UH an Auffrischungs- und/oder Sprachkursen teilgenommen haben. Tatsächlich kam fast die Hälfte von ihnen im Rahmen eines «Aufenthalts zur Ausbildung oder zum Studium» in die Schweiz.
Auf der Doktoratsstufe wiederum reisen internationale Eintretende aus der Kategorie «übrige Welt» häufiger als europäische Eintretende im Jahr ihrer Immatrikulation in die Schweiz ein.
Dies ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die meisten Europäerinnen und Europäer vom Personenfreizügigkeitsabkommen profitieren, während Staatsangehörige anderer Länder von der Erteilung eines Visums abhängig sind. Dies schränkt ihre Möglichkeiten ein, sich vor der Aufnahme ihres Doktoratsstudiums während längerer Zeit in der Schweiz aufzuhalten.
Bei den internationalen Eintretenden auf UH-Masterstufe sind kaum Unterschiede nach Kategorie des Herkunftslandes auszumachen: Sie reisen zu rund 75% in den Monaten August und September des Immatrikulationsjahres in die Schweiz ein. Dies dürfte zumindest teilweise damit zu tun haben, dass in der Schweiz viele Masterstudiengänge in englischer Sprache angeboten werden und die beim Zugang zum Bachelor geforderten Kompetenzen, etwa im sprachlichen Bereich, auf dieser Stufe als vorhanden gelten.
Bei den FH und PH schliesslich sind zwar kleine Unterschiede zu beobachten, doch zeigt sich kein klarer Trend in Abhängigkeit von der Kategorie des Herkunftslandes.
2020: Weniger aussereuropäische Eintretende auf der Doktoratsstufe, dafür mehr aus den Nachbarländern
Auf aggregierter Ebene hat sich die Anzahl internationaler Eintretender mit Wohnsitz in der Schweiz nach Kategorie der Staatsangehörigkeit grösstenteils gleich entwickelt wie vor der Covid-19-Pandemie (Grafik GA2). Insbesondere auf der UH-Bachelorstufe und auf der FH- und der PH-Masterstufe nahm die Zahl der internationalen Eintretenden aus den Nachbarländern weiter zu. Der zu Beginn des Studienjahres 2020 beobachtete leichte Rückgang der internationalen Eintretenden auf der FH- und der PH-Bachelorstufe ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Zahl aussereuropäischer Eintretender zurückzuführen. Auf der Doktoratsstufe ging die Zahl der internationalen Eintretenden aus der Kategorie «übrige Welt» zurück. Dieser Rückgang wurde jedoch durch einen Anstieg der Eintretenden aus den Nachbarländern wettgemacht.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die internationalen Eintretenden aus gewissen Ländern mehr oder weniger stark von der Covid-19-Pandemie betroffen waren.
Kein deutlicher Rückgang infolge der Covid-19-Pandemie bei den am stärksten vertretenen Nationalitäten
Grafik G6 zeigt die Anzahl der zehn meistvertretenen Nationalitäten im Jahr 2019 unter den internationalen Eintretenden, die im Jahr ihrer Immatrikulation in die Schweiz einreisten (ausgeschlossen sind somit Personen, die bereits länger in der Schweiz weilten). Diese Zahlen werden mit denen von 2017–2020 verglichen, um herauszufinden, ob die Covid-19-Pandemie den Zustrom bestimmter Staatsangehöriger beeinflusst hat.
Auf der UH-Bachelorstufe ist 2020 eine Zunahme der Anzahl internationaler Eintretender aus bestimmten Staaten gegenüber 2019 zu verzeichnen, darunter Frankreich (+ 4%), Deutschland (+ 8%) und insbesondere China, wo der Anstieg besonders ausgeprägt war (+ 27%). Im Falle anderer Länder ging die Anzahl internationaler Eintretender 2020 leicht zurück, erreichte aber noch annähernd das Niveau von 2018. Dies gilt für Personen aus Italien, Österreich und den USA. Eine grössere Abnahme ist für Indien und Griechenland zu verzeichnen, allerdings sind die Fallzahlen hier klein. Die Eintretenden aus der Kategorie «Staatsangehörige anderer Länder», deren Zahl 2019 gestiegen war, fielen praktisch wieder auf das Niveau von 2018.
Auf der Doktoratsstufe nahm die Zahl der internationalen Eintretenden aus Deutschland, China, Frankreich, Indien und Spanien im Jahr 2020 zu. Bei den anderen Herkunftsstaaten war hingegen ein Rückgang zu verzeichnen. Besonders markant fiel dieser in der Kategorie «Staatsangehörige anderer Länder» aus (–12%).
Die FH und PH verzeichneten einen stärkeren Zuspruch von Personen aus Frankreich (+ 12%) und Deutschland (+ 16%). Auch bei den Eintretenden aus China, Russland und den USA war ein Anstieg zu beobachten. Bei den übrigen Ländern ergab sich eine geringfügige Abnahme, wobei die Zahlen über dem Niveau von 2018 blieben.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Anzahl der zehn meistvertretenen Nationalitäten an den Schweizer Hochschulen keinen Einbruch verzeichnete, auch wenn sich die Nationalitätenvielfalt unter den internationalen Eintretenden etwas verringert hat (Abnahme der Kategorie «Staatsangehörige anderer Länder»).
Wie sieht der Trend im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 aus?
Um die Entwicklung der Anzahl internationaler Eintretender an den Schweizer Hochschulen für das Jahr 2021 zu schätzen, insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie, wurden weitere Datenquellen herangezogen. Die bisher verwendeten SHIS-Daten werden für das Jahr 2021 erst im Sommer 2022 zur Verfügung stehen. Anhand der Daten des Zentralen Migrationsinformationssystems (ZEMIS) kann ermittelt werden, wie viele Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung zur Aus- oder Weiterbildung in die Schweiz einreisten. Um die untersuchte Population möglichst nahe eingrenzen zu können, wurden die häufigsten Zulassungsgründe im Zusammenhang mit Aus- und Weiterbildungen internationaler Eintretender an den Schweizer Hochschulen der vergangenen Jahre herangezogen. Auf diese Weise lässt sich die Dynamik replizieren, die bereits aufgrund der Daten des SHIS zu beobachten ist. Zwar weichen die absoluten Zahlen voneinander ab, weil sie sich auf verschiedene Grundgesamtheiten beziehen, sie liegen aber immer noch nahe beieinander.
Nach diesen Schätzungen dürfte die Zahl der internationalen Eintretenden im Jahr 2021 (zumindest bis September) weitgehend derjenigen der Vorjahre entsprechen. Diese Daten deuten darauf hin, dass die Zahl der internationalen Eintretenden 2021 insgesamt mit jenen von 2020 vergleichbar sein wird.
Schlussfolgerung
Im Gegensatz zu anderen Ländern wie den USA und Kanada hat sich die Anzahl internationaler Eintretender an den Schweizer Hochschulen im Jahr 2020 nicht verringert. Zwar waren infolge der Covid-19-Pandemie leichte Rückgänge zu beobachten (Abnahme der Anzahl aussereuropäischer Eintretender auf der FH- und PH-Bachelorstufe; Rückgang der internationalen Eintretenden auf der Doktoratsstufe zwischen März und April 2020), im Vergleich zu den Jahren vor Covid-19 ist die Zahl der internationalen Eintretenden jedoch weiter gestiegen. Insbesondere die Zahl der chinesischen Eintretenden, die im Laufe des Immatrikulationsjahres einreisten, ist im Jahr 2020 stark angestiegen. Neben den Staatsangehörigen der Nachbarländer gehören Chinesinnen und Chinesen heute zu den meistvertretenen Nationalitäten an den Schweizer Hochschulen. Trotz der Covid-19-Pandemie und der Umstellung auf Online-Unterricht während eines grossen Teils des Studienjahres 2020/21 reiste die Mehrheit der internationalen Eintretenden für ihr Studium in die Schweiz ein (zu diesem Thema und zum Austausch im Verlaufe eines Studiums siehe auch Movetia-Bericht, 2021).
Des Weiteren konnte in diesem BFS Aktuell ein allgemeiner Überblick über die internationalen Eintretenden aus Sicht der Migration geboten werden. Es zeigt sich, dass Frauen im Vergleich zu den Männern tendenziell länger in der Schweiz wohnen, bevor sie ein Studium aufnehmen. Dies lässt sich weitgehend durch unterschiedliche Gründe für die Zulassung in der Schweiz erklären: Frauen kommen häufiger als Männer aus beruflichen oder familiären Gründen in die Schweiz. Mit anderen Worten: Neue internationale Studierende werden also auch vor Ort, unter den Aufenthalterinnen und Aufenthaltern gewonnen, die ursprünglich nicht zu Studienzwecken in die Schweiz einreisten, aber nach einigen Jahren im Lande noch eine Ausbildung machen wollen.
Literatur
BFS (2015a): Übergänge und Verläufe auf der Tertiärstufe, Neuchâtel
BFS (2015b): Internationale Studierende an den Schweizer Hochschulen. Themenbericht der Erhebung 2013 zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden, Neuchâtel
BFS (2019): Demografische Entwicklung und Auswirkungen auf den gesamten Bildungsbereich. Bericht des Bundesrats in Erfüllung des Postulats 12.3657 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur NR vom 17. August 2012, Bern
BFS (2020): Bildungsverläufe an den höheren Fachschulen, Neuchâtel
European Association for International Education (2021): Snapshot report on exchange mobility 2020/2021, Amsterdam
Institute of International Education (2020): Fall 2020 International Student Enrollment Snapshot, New York
Movetia (2021): Mobilitätmonitoring – Tertiärstufe: Auslandsaufenthalte in Zeiten der Pandemie, Solothurn
OECD (2021): Bildung auf einen Blick 2021: OECD-Indikatoren, Verlag OECD, Paris, https://doi.org/10.1787/19991509
Definitionen
Internationale Eintretende
Als internationale Eintretende gelten Personen ausländischer Staatsangehörigkeit, die erstmals ein Studium an einer Schweizer Hochschule aufnehmen und die ihren Hochschulzulassungsausweis im Ausland erworben haben (sogenannte Bildungsausländerinnen und -ausländer). Eintretende auf Masterstufe, die ihren Bachelor in der Schweiz gemacht haben, gelten somit nicht als internationale Eintretende.
Datenquelle
Die Analyse stützt sich im Wesentlichen auf Registerdaten (Längsschnittanalysen im Bildungsbereich, LABB). Darin sind alle Studierenden der Hochschulen bis 2020/2021 berücksichtigt. Anhand der STATPOP-Daten wurde das Datum der Ankunft in der Schweiz bis Ende 2020 ermittelt. Ausserdem wurden Daten aus dem Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) herangezogen, um eine Analyse für das Jahr 2021 durchzuführen.
Grundgesamtheit
(siehe Kasten «Grundgesamtheit» auf Seite 2)
Imputationen
Für das letzte Jahr (2020) wurden einige Daten gestützt auf die Daten der entsprechenden Vorjahresperiode (2019) und die im darauffolgenden Jahr (2020) verfügbaren Informationen imputiert. Imputiert wurde die Variable «Datum der Ankunft in der Schweiz», da eine kleine Anzahl internationaler Eintretender zum Zeitpunkt der Dateneingabe im SHIS noch keine AHVN13-Versichertennummer erhalten hatte. Für das Jahr 2020 betrifft dies 676 Personen, d. h. 5,4% aller Fälle. Für die Imputation wurden der Hochschultyp, die Studienstufe und das Geschlecht der Eintretenden berücksichtigt.
Abkürzungsverzeichnis
EFTA Europäische Freihandelsassoziation
ETH Eidgenössische Technische Hochschulen
EU Europäische Union
FH Fachhochschule
LABB Längsschnittanalysen im Bildungsbereich (www.labb.bfs.admin.ch )
PH Pädagogische Hochschule
SEM Staatssekretariat für Migration
SHIS Schweizerisches Hochschulinformationssystem
SNF Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
SSEE Erhebung zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden
STATPOP Statistik der Bevölkerung und der Haushalte
UH Universitäre Hochschule
ZEMIS Zentrales Migrationsinformationssystem
Anhang
Entwicklung der Anzahl internationaler Eintretender nach Hochschultyp und StudienstufeTA1
| Studienjahre | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2017/18 | 2018/19 | 2019/20 | 2020/21 | |
| Total internationale Eintretende | 10 850 | 11 193 | 11 856 | 12 279 |
| Total UH | 7 977 | 8 201 | 8 654 | 8 997 |
| Bachelor | 2 866 | 2 918 | 3 145 | 3 350 |
| davon kantonale Universitäten | 1 776 | 1 803 | 1 918 | 2 122 |
| davon ETH | 1 090 | 1 115 | 1 227 | 1 228 |
| Master | 2 835 | 3 087 | 3 293 | 3 452 |
| davon kantonale Universitäten | 1 888 | 2 007 | 2 155 | 2 362 |
| davon ETH | 947 | 1 080 | 1 138 | 1 090 |
| Doktorat | 2 276 | 2 196 | 2 216 | 2 195 |
| davon kantonale Universitäten | 1 394 | 1 306 | 1 423 | 1 329 |
| davon ETH | 882 | 890 | 793 | 866 |
| Total FH | 2 636 | 2 722 | 2 909 | 3 010 |
| Bachelor | 1 638 | 1 728 | 1 751 | 1 713 |
| Master | 998 | 994 | 1 158 | 1 297 |
| Total PH | 237 | 270 | 293 | 272 |
| Bachelor | 174 | 186 | 207 | 191 |
| Master | 63 | 84 | 86 | 81 |
Quelle: LABB – STATPOP 2020. Grundgesamtheit: Total internationaler Eintretender
© BFS 2022
Binomiale logistische Regressionsmodelle zur Wahrscheinlichkeit der Ankunft internationaler Eintretender 2019 und 2020
in der Schweiz «im Laufe des Immatrikulationsjahres» oder in den VorjahrenTA2
| UH (kantonale Universitäten und ETH) | FH und PH | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| M1 (einschl. Hochschultyp) | M2 (M1 + Bildungsfeld) | M3 (M2 + Zulassungsgrund) | M1 (einschl. Hochschultyp) | M2 (M1 + Bildungsfeld) | M3 (M2 + Zulassungsgrund) | |||||||
| Durchschnittl. marginale Effekte |
95%- Vertrauens-intervalle |
Durchschnittl. marginale Effekte |
95%- Vertrauens-intervalle |
Durchschnittl. marginale Effekte |
95%- Vertrauens-intervalle |
Durchschnittl. marginale Effekte |
95%- Vertrauens-intervalle |
Durchschnittl. marginale Effekte |
95%- Vertrauens-intervalle |
Durchschnittl. marginale Effekte |
95%- Vertrauens-intervalle |
|
| Bacheloreintritte | ||||||||||||
| Geschlecht (Ref. Frauen) | ||||||||||||
| Männer | 0,022 ** | ± 0,016 | 0,016 | ± 0,016 | 0,010 | ± 0,015 | 0,033 * | ± 0,046 | 0,039 * | ± 0,033 | 0,023 | ± 0,029 |
| Alter (Ref. 21–25 Jahre) | ||||||||||||
| 17–20 Jahre | 0,172 *** | ± 0,039 | 0,158 *** | ± 0,038 | 0,084 *** | ± 0,031 | 0,040 *** | ± 0,055 | 0,074 ** | ± 0,045 | 0,033 | ± 0,041 |
| 26–29 Jahre | –0,140 *** | ± 0,082 | –0,107 ** | ± 0,076 | –0,016 | ± 0,048 | 0,070 *** | ± 0,099 | –0,249 *** | ± 0,073 | –0,094 ** | ± 0,067 |
| 30 Jahre und älter | –0,594 *** | ± 0,058 | –0,529 *** | ± 0,070 | –0,195 *** | ± 0,075 | 0,049 *** | ± 0,068 | –0,516 *** | ± 0,061 | –0,267 *** | ± 0,083 |
| Nationalität (Ref. Nachbarländer) | ||||||||||||
| Übrige EU-/EFTA-Länder | –0,058 *** | ± 0,026 | –0,058 *** | ± 0,025 | –0,045 *** | ± 0,021 | 0,048 | ± 0,068 | 0,018 | ± 0,047 | –0,006 | ± 0,042 |
| Übrige Welt | –0,146 *** | ± 0,024 | –0,144 *** | ± 0,024 | –0,165 *** | ± 0,024 | 0,037 | ± 0,051 | –0,043 * | ± 0,037 | –0,055 ** | ± 0,033 |
| Jahr Studienbeginn (Ref. Studienbeginn 2019) | ||||||||||||
| Studienbeginn 2020 | 0,000 | ± 0,015 | 0,002 | ± 0,015 | 0,003 | ± 0,013 | 0,032 | ± 0,022 | 0,024 | ± 0,031 | 0,019 | ± 0,028 |
| Mastereintritte | ||||||||||||
| Geschlecht (Ref. Frauen) | ||||||||||||
| Männer | 0,043 *** | ± 0,015 | 0,042 *** | ± 0,015 | 0,021 ** | ± 0,013 | 0,057 ** | ± 0,034 | 0,048 ** | ± 0,032 | 0,199 | ± 0,333 |
| Alter (Ref. 26–29 Jahre) | ||||||||||||
| 17–25 Jahre | 0,160 *** | ± 0,027 | 0,147 *** | ± 0,027 | 0,076 *** | ± 0,022 | 0,185 *** | ± 0,042 | 0,164 *** | ± 0,041 | 1,116 *** | ± 0,429 |
| 30 Jahre und älter | –0,291 *** | ± 0,049 | –0,276 *** | ± 0,049 | –0,080 *** | ± 0,038 | –0,331 *** | ± 0,054 | –0,271 *** | ± 0,051 | –0,831 *** | ± 0,376 |
| Nationalität (Ref. Nachbarländer) | ||||||||||||
| Übrige EU-/EFTA-Länder | –0,027 * | ± 0,025 | –0,016 | ± 0,025 | –0,004 | ± 0,020 | 0,001 | ± 0,050 | –0,034 | ± 0,048 | –0,817 *** | ± 0,470 |
| Übrige Welt | 0,022 ** | ± 0,017 | 0,024 ** | ± 0,017 | 0,009 | ± 0,015 | 0,079 *** | ± 0,038 | 0,061 ** | ± 0,037 | –0,019 | ± 0,426 |
| Jahr Studienbeginn (Ref. Studienbeginn 2019) | ||||||||||||
| Studienbeginn 2020 | –0,009 | ± 0,015 | –0,007 | ± 0,014 | –0,009 | ± 0,012 | –0,013 | ± 0,033 | –0,009 | ± 0,031 | 0,014 | ± 0,318 |
| Doktorateintritte | ||||||||||||
| Geschlecht (Ref. Frauen) | ||||||||||||
| Männer | 0,145 | ± 0,148 | 0,139 | ± 0,152 | 0,093 | ± 0,154 | ||||||
| Alter (Ref. 26–29 Jahre) | ||||||||||||
| 17–25 Jahre | 0,834 *** | ± 0,175 | 0,811 *** | ± 0,178 | 0,803 *** | ± 0,180 | ||||||
| 30 Jahre und älter | –0,756 *** | ± 0,192 | –0,729 *** | ± 0,198 | –0,664 *** | ± 0,202 | ||||||
| Nationalität (Ref. Nachbarländer) | ||||||||||||
| Übrige EU-/EFTA-Länder | –0,109 | ± 0,202 | –0,108 | ± 0,205 | –0,121 | ± 0,207 | ||||||
| Übrige Welt | 0,874 *** | ± 0,166 | 0,844 *** | ± 0,169 | 0,254 | ± 0,268 | ||||||
| Jahr Studienbeginn (Ref. Studienbeginn 2019) | ||||||||||||
| Studienbeginn 2020 | –0,067 | ± 0,146 | –0,072 | ± 0,147 | –0,079 | ± 0,149 | ||||||
Signifikanzschwellen: * = 0,05; ** = 0,01; *** = 0,001
Quelle: LABB – STATPOP 2020. Grundgesamtheit: Total internationaler Eintretender 2019 und 2020, die gemäss STATPOP in die Schweiz eingereist sind
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