| 2018 | |
|---|---|
| Gesundheitskosten (in Millionen Franken) | 80 242 |
| davon für | |
| ambulante Kurativbehandlung | 20 753 |
| Langzeitpflege | 16 374 |
| stationäre Kurativbehandlung | 15 548 |
| Gesundheitsgüter | 12 214 |
| Gesundheitskosten im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt (BIP) | 11,2% |
Quelle: BFS – Kosten und Finanzierung des Gesundheitswesens (COU)
© BFS 2021
Die ambulante Kurativbehandlung, einschliesslich Behandlung in Krankenhäusern, repräsentiert mehr als ein Viertel der Gesundheitsausgaben. Die Langzeitpflege enthält die Versorgung von älteren Personen in sozialmedizinischen Einrichtungen ebenso wie die häusliche Langzeitpflege (Spitex u. a.). Sie generiert mehr als ein Fünftel der Gesundheitsausgaben und damit etwas mehr als die stationäre Kurativbehandlung.
Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) ist seit 1995 um 2,6 Prozentpunkte angestiegen und lag 2018 bei 11,2%. Damit weist die Schweiz einen der höchsten Werte in Europa auf.
Im Jahr 2018 finanzierten die Haushalte 63% der Gesundheitsausgaben. Allein die obligatorischen Krankenversicherungsprämien der Haushalte deckten 31% der Gesundheitsausgaben. Der vom Staat finanzierte Anteil der Gesundheitskosten belief sich auf 30%. Bei mehr als sechs von zehn Franken der öffentlichen Finanzierung handelt es sich um Subventionen der Kantone und der Gemeinden an die Spitäler, die Alters- und Pflegeheime und an die Spitex.